E-Mail

Aus Fernschach-Wiki

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In den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts etablierte sich das Fernschachspiel per E-Mail. In den Jahren darauf lief er dem Zugaustausch per Postkarte den Rang ab, was auf mehrere Gründe zurückzuführen sein dürfte. Zu diesen Gründen dürfte der nicht unerhebliche Portoaufwand für per Postkarte gespielte Fernschachpartien zählen, zudem kam die gesteigerte Spontanietät des Zugablaufs den Interessen mancher Spielerinnen und Spieler entgegen.

Die Züge können mit herkömmlicher Mailsoftware versendet und empfangen werden, mehr Service aber bietet Spezialsoftware. Ein weit verbreitetes Programm (Freeware) ist Mailchess und von den kommerziellen Programmen ist das Datenbankprogramm von Chessbase an erster Stelle zu nennen, das in aktuellen Versionen auch den automatischen Zugaustausch per E-Mail unterstützt.

Nach dem Aufkommen des auf dem Server gespielten Fernschachs (Serverfernschach) verliert (auch) der Zugaustausch per E-Mail Zuspruch zugunsten dieses neuen Mediums.