Postkarte
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Das Fernschachspiel per Postkarte ist die traditionelle Variante. In der Regel finden vorgedruckte Postkarten, so genannte Fernschachkarten, Anwendung. Das Postfernschach hat ab Mitte der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts permanent und in bedeutendem Umfang Anhänger verloren, wofür insbesondere die Portokosten verantwortlich zu machen sind, aber auch die besonders langen Laufzeiten der Partien und Turniere. Bis zum Jahr 1989 konnten die Züge noch zum verbilligten Drucksachentarif übermittelt werden, was eine Begrenzung der Kosten ermöglichte. Voraussetzung dafür, dass die Fernschachkarte als Drucksache verschickt werden konnte, war das Fehlen sämtlicher manueller Eintragungen auf der Karte - mit Ausnahme der Anschriften des Empfängers und des Absenders. Daher benutzte man Stempel, mit denen die erforderlichen Daten auf die Postkarte gestempelt wurden.
Im Postfernschach spielen die so genannten Eventualzüge aus Kostengründen eine gröere Rolle als bei anderen Formen des Zugaustausches. In Theorievarianten oder dann, wenn der Gegner nur einen einzigen erlaubten oder vernünftigen Antwortzug hat, erlaubt der Eventualzug einen forcierten Partiefortgang.
